Augenakupunktur
Die Augenakupunktur ist eine Heilmethode, die 1996 von Dr. John Boel in
Deutschland eingeführt wurde. Sie ist eine Unterart der Akupunktur und dient
zur Behandlung verschiedenster Krankheiten im Bereich der Augen. Zu den gängigsten Krankheiten,
die mit einer Augen-Akupunktur behandelt werden, zählen Alterssichtigkeit, Durchblutungsstörungen
im Auge, Grüner/Grauer Star Netzhauterkrankungen, unfallbedingte Augenerkrankungen sowie
Kurzsichtigkeit bis spätestens zum 20. Lebensjahr. Hierbei ist nicht jeder Akupunktur-Therapeut
zu dieser Behandlungsmethode qualifiziert. Vielmehr bedarf es einer speziellen Ausbildung.
Allerdings können auch durch eine Augen-Akupunktur nicht alle Krankheiten geheilt werden. In den
meisten Fällen verspüren die Patienten aber zumindest eine deutliche Linderung. 10% aller Menschen
sind jedoch resistent gegen die Akupunkturbehandlung. Durch eine ausführliche Anamnese muss
festgestellt werden, ob eine und wenn ja welche Akupunkturbehandlung sinnvoll ist.
Bei der Augen-Akupunktur werden die Nadeln selbstverständlich nicht direkt ins Auge gestochen.
Über den gesamten Körper verteilt liegen Akupunkturpunkte, die für verschiedene Körperregionen
verantwortlich sind. Für das Auge sind dies die Füße, die Knie, die Hände und die Augenbrauen.
An ganz spezifische Punkte werden die Nadeln gestochen. Bei sensiblen Patienten oder Kindern
kann auch die Ohrakupunktur zum Einsatz kommen, bei welcher der Patient die Nadeln nicht
sehen kann.
Prinzipiell ist eine Augen-Akupunktur für jeden geeignet. Einige Krankheiten lassen sich
aber nur bis zum 20. Lebensjahr behandeln. Die Behandlung selbst wird über mehrere Monate
hinweg durchgeführt, um einen langfristigen Erfolg zu gewährleisten. Zu Beginn wird der Patient
an 5 Tagen zweimal für je eine Stunde behandelt. Dann reduzieren sich die Termine, bis die
Behandlung nur noch einmal monatlich durchgeführt wird.
Suchen Sie nach Augenakupunktur Therapeuten der verschiedenen Kantone


