Bioresonanz
Die Entdeckung der so genannten Bioresonanz war die Voraussetzung für
die Entwicklung der Bioresonanztherapie, auch als BRT bezeichnet. Abweichende Bezeichnungen
sind beispielsweise die Moratherapie oder auch Multiresonanztherapie.
Grundlagen der Bioresonanz
Im Zusammenwirken der Nervenzellen von Lebewesen mit Zentralnervensystem werden kleinste
elektrische Spannungen erzeugt. Diese werden als Bioströme bezeichnet. Die so zwischen
den Nervenzellen ausgetauschten elektrischen Impulse sind messbar und können diagnostisch
sichtbar gemacht werden. Bekannte Beispiele dafür sind das Elektroenzephalogramm (EEG) und
das Elektrokardiogramm (EKG). Mit der Anwendung der Bioresonanz können die elektrischen
Impulse gemessen und eingeordnet werden. Aufgrund einer Sollwertaufstellung werden
normabweichende elektromagnetische Spannungen ausgefiltert. Die Geräte zur Bioresonanztherapie
können korrigierende Impulse an den Körper zurückleiten und so heilend eingesetzt werden.
Jedoch ist diese Theorie und die praktische Anwendung in der Schulmedizin noch umstritten
und gehört somit in den Bereich der Alternativmedizin.
Anwendungsbereiche der Bioresonanz
Abgeleitet von der in den USA seit den zwanziger Jahren des vorigen Jahrhunderts verbreiteten
Radionik wurde in den siebziger Jahren die Bioresonanztherapie eingeführt. Verbreitete
Behandlungsfelder sind alternativmedizinische Therapien gegen verschiedene Allergien,
Schlafstörungen, Schmerzbehandlungen und andere Krankheitsbilder. Vor allem auch Krankheiten,
die mit der menschlichen Physiologie nicht konform gehen sollen mit der Bioresonanz behandelbar
sein.
Technik der Bioresonanztherapie
Die Geräte zur Bioresonanz werden über mindestens zwei Elektroden mit der Haut in Kontakt
gebracht. Dadurch wird eine Messung der oberflächlichen Bioströme bei ausgelösten Reizen
möglich. Die gemessenen Schwingungsmuster werden analysiert und vom Gerät gefiltert.
Entsprechend der Herstellerangaben können die Bioresonanz-Geräte durch einen Vergleich
der eingehenden Signale mit einem Normmuster gestörte Signale herausfiltern und durch die
Erzeugung einer entgegengestellten Spannung die fehlerhaften Schwingungen unterdrücken
bzw. ausschalten. Auf diese Weise sollen falsche Schwingungsmuster die zu Krankheiten
führen behandelt werden können und zur Gesundung der Probanden bzw. Patienten beitragen.
Anerkennung
Während in Deutschland die Bioresonanztherapie von den Krankenkassen im Regelfall nicht
anerkannt und erstattet wird, gehört sie beispielsweise in der Schweiz zu den anerkannten
Heilmethoden.
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