Kinesiologie
Bei der Kinesiologie handelt es sich sowohl um eine Behandlungsmethode
als auch ein Diagnoseverfahren. Sie geht auf eine sehr alte Geschichte zurück, jedoch
fand sie erst seit der ersten Hälfte des letzten Jahrhunderts mehr Beachtung und kam
seitdem auch hier und da zur Anwendung. Inzwischen gibt es ein breites Netzwerk von
Kinesiologen.
Die Wurzeln der Kinesiologie leiten sich von der Bewegung des Körpers ab (Kinesis) und
welche Bedeutung dabei den Muskeln zukommt. In der heutigen Lehre von der Kinesiologie
spielt die Anspannung der Muskeln eine besondere Rolle. Muskeltests nehmen daher bei der
Diagnose einen festen Platz ein. Anhand dieser Tests und durch Beobachtung der Reaktionen
zieht der Therapeut Schlüsse im Hinblick auf das gestörte Gleichgewicht des Körpers und
der Patient steht bei der Untersuchung und Behandlung im Mittelpunkt.
Der Kinesiologe stützt seine Erkenntnisse auf Erfahrung und auf physikalische Fertigkeiten. Die Kinesiologie erfasst den Menschen in seiner Ganzheit. Seine Emotionen und sein Denken, im Zusammenspiel mit inneren Organen und Muskeln, versucht die Kinesiologie zu erfassen und unter Mithilfe des Patienten ins Gleichgewicht zu bringen. Auch Störungen im Energiefluss und Unregelmäßigkeiten kommen so ans Tageslicht und werden gezielt beeinflusst. Die Kinesiologie erforscht alles, was den Körper schwächt. Sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker üben die Kinesiologie aus.
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