Qi Gong

Qi Gong Bei Qi Gong handelt es sich um eine chinesische Bewegungsform, die der Meditation und Konzentration dienen soll. Aufgrund seiner heilenden Wirkung auf Körper und Geist ist es ein Teil der Chinesischen Medizin. Bewegungs-, Körper- und Atemübungen, verbunden mit Elementen aus dem Kampfsport, sind Bestandteile dieses Sports. Das Ziel ist es, das Qi, also die eigene Energie zu harmonisieren.

Die ersten Formen des Qi Gongs entstanden bereits vor Jahrhunderten im alten China; hauptsächlich wurden die Übungen von den Mönchen der verschiedenen Klöster durchgeführt. In ihrer Anwendung diente dies in erster Linie religiösen Gründen. Heutzutage hat es eher den Sinn, die Gesundheit zu stärken und das Leben zu verlängern. Das innere Gleichgewicht und die Lebensfreude sollen aufrechterhalten werden.

Im Laufe der Zeit haben sich verschiedene Formen des ursprünglichen Qi Gongs entwickelt. Beim Neidan beispielsweise konzentriert man sich auf spezielle Atemübungen, beim Dan Gong geht es besonders um die fließende Bewegungen. Beim Kranich Qi Gong liegt der Fokus auf der Meditation, beim Tjuk Tan San sind die einzelnen Körperteile von Bedeutung. Die unterschiedlichen Ausführungsarten dieser chinesischen Bewegungsform sind äußerst vielfältig.

In der Schweiz erfreut sich Qi Gong immer größer werdender Beliebtheit und wird vor allem zur Rehabilitation, zur Stärkung des Immunsystems, zur Unterstützung psychischer Behandlungen und zur Besserung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen eingesetzt. Auch für Schwangere, Kinder und Senioren gibt es inzwischen eigene Übungen, so dass in wirklich jeder Lebensphase das seelische und körperliche Wohlbefinden gefördert werden kann.

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