Selbsthypnose

Selbsthypnose Hypnose wird auch als "Hypnotische Trance" bezeichnet: Ein Mensch verfällt unter gewissen Umständen resp. Einflüssen in einen wachtraumartigen Zustand, in dem er nicht mehr der Rationalität Folge leistet. Sogar Rückführungen in vergangene Leben und Erinnerungen an traumatische Erlebnisse lassen sich auf diesem Weg realisieren, wenn man den Betroffenen Glauben schenken mag.

Die Selbsthypnose, auch bekannt als "Autohypnose", führt diesen Zustand ohne Einwirkung einer fremden Person herbei. Im Wesentlichen führen die selben Methoden wie bei einer Fremdmethode auch hier an das gewünschte Ziel.

Die Selbsthypnose kann als eine erweiterte Form der Meditation aufgefasst werden; auch "Autogenes Training" kann als Vorstufe zu einer Delbsthypnose betrachtet werden: Auch in der Meditation befasst sich der meditierende Mensch massiv und intensiv mit einer bestimmten Tatsache oder einem Gegenstand, im autogenen Training meist mit sich selbst bzw. seinem körperlichen Befinden.

Diese Form extremer Konzentration dient allerdings in der Regel einem externen Gegenstand, während die Selbsthypnose sich auf das eigene Innere fokussiert, also eher mit seelischen und oft traumatischen Erfahrungen aus etwa der Kindheit zu tun hat. Ziel der Maßnahme ist jeweils, den "Kern" des Gegenstandes oder Zustandes zu erfassen und hernach mit ihm umgehen zu können. Schwierig bei der Selbsthypnose ist die mangelnde Möglichkeit des Austausches mit einer fremden Person, die man bei einer Fremdhypnose als "Medium" bezeichnet.

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