Tai Chi

Tai Chi Das Tai Chi ist vielen Menschen sicherlich auch unter dem Begriff chinesisches Schatttenboxen bekannt. Es soll der Gesundheitsförderung und vor allem auch der Entspannung des Menschen dienen. Tai Chi wird im Fernen Osten bereits seit vielen Jahrhunderten praktiziert und wird seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch in Europa angewandt. Übersetzt bedeutet der Name Tai Chi übrigens "oberstes Prinzip des Faustkampfes", wobei es sich in erster Linie allerdings nicht um einen Kampfsport handelt, auch wenn die Übungen sicherlich auch in diesem Sinne verwendet werden können. Der Mensch wird im Rahmen dieser angewandten "Therapie" als Einheit von Körper, Geist und Seele betrachtet, die im Einklang miteinander stehen müssen.

Durch Behandlungen im Rahmen des Tai Chi sollen die Muskeln des "Patienten" sanft entspannt werden, es geht keinesfalls um eine reine Kraftentfaltung, wie es bei anderen ursprünglichen Kampfsportarten oftmals der Fall ist. Durch das Bewegungstraining soll in der Hauptsache erreicht werden, dass sich die Bewegungsfähigkeit von Gelenken, Muskeln und Sehnen des Körpers vergrößert und dadurch bestehende Beschwerden in diesem Bereich deutlich gelindert werden können. Die Lehre des Tai Chi steht zudem in enger Verbindung mit dem chinesischen Gleichgewichtsprinzip Yin und Yang. Die Muskeln und Gelenke des Menschen werden nicht in erster Linie durch Muskelimpulse bewegt, sondern durch die Lebensenergie des Menschen, die im Rahmen der Tai Chi Lehre auf keinen Fall gestört sein darf. Wenn sie es dennoch ist, dienen die Übungen dazu, diese Energie wieder zu verstärken und in eine Gleichgewicht zu bringen, da ansonsten andere körperliche Erkrankungen folgen können bzw. schon vorhanden sein können. Da die Übungen im Bereich der Tai Chi Lehre sehr langsam und sanft sind, können diese von fast jeder Person durchgeführt werden, was natürlich ein großer Vorteil dieser Behandlungsmethode ist.

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