Traditionelle Chinesische Medizin - TCM
Die Traditionelle Chinesische Medizin (kurz: TCM) wurde vor ungefähr
2000 Jahren erstmals in alten chinesischen Schriften festgehalten. In den 50er Jahren fand
sie erstmals ihren Weg nach Europa und wird heute als Ergänzung zur Schulmedizin anerkannt.
Sie gilt generell als alternativ- oder komplementärmedizinisches Verfahren.
Bekannteste therapeutische Verfahren sind die Akupunktur und die Arzneitherapie. Ergänzend
hierzu werden ebenfalls Massagetechniken wie Shiatsu oder Bewegungsübungen wie QiGong
angewandt. Gemeinsam mit der Moxibustion - der Erwärmung der Akupunkturpunkte - gelten diese
fünf Verfahren als die "fünf Säulen" der TCM.
Bei der TCM gibt es keinerlei Spezialisierung wie bei Allgemeinmedizinern und Spezialisten,
denn der menschliche Körper wird als komplette Einheit betrachtet. Der Mensch gilt als
zusammenhängendes, energetisches Gefüge betrachtet, durch den das "Qi" fließt - was
gemeinhin mit Energie, Atem oder Fluidum übersetzt wird. Sinnbildlich ist das Qi mit einem
Fluss zu vergleichen, der durch den menschlichen Körper - die Landschaft - fließt. Eingriffe
in diese harmonische Landschaft drücken sich somit als Krankheiten aus, die nach der
Traditionellen Chinesischen Medizin für Blockaden dieses Flusses stehen. Wird der
Energiefluss des Körpers blockiert, kommt er gänzlich zum erliegen und der Mensch wird
krank. Bleibt die Blockade bestehen, kann dies sogar zu chronischen Krankheiten führen.
Nach der Traditionellen Chinesische Medizin sind im menschlichen Körper sind sogenannte
Meridiane zu finden, eine Art Flussdelta oder Knotenpunkt, welche anhand von Akupunktur
oder Akupressur auf der Körperoberfläche behandelt werden können. Generell wird hier zwischen
zwölf Knotenpunkten unterschieden. Einflüsse von Innen oder Außen können diese Meridiane
blockieren, stören oder gänzlich aufhalten. Somit ist jede Krankheit auf eine Störung eines
Knotenpunkts zurück zu führen.
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